Zum Inhalt springen

Sonstiges: 5 Fragen am fünften – Die Mai Edition

Es ist schon wieder ein Monat rum. Ach was schon wieder ein ganzes Jahr. In wenigen Tagen wird das Kreativsofa schon 6 Jahre alt. Mein Gott wie die Zeit vergeht. Doch das ist noch ein paar Tage hin und deshalb gibt es heute ersteinmal  mal die 5 Fragen von Nic.
Die Fotos sind übrigens von meinem 40. Geburstags und sind auf dem Gutshof im Bücherhotel entstanden.

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?
Da stellt sich mir als erste die Frage was ist denn sensationelles Aussehen? Liegt das nicht immer im Auge des Betrachters? 
Ich finde ja das ich sensationell aussehe. ;)  Für mein Alter. Mir will immer keine glauben das ich schon  Mitte 40 bin. Ich werde immer irgendwas zwischen Mitte 30 oder mindestens bis 7 Jahre jünger als mein wahres Alter geschätzt. Das ist doch sensationell. Andere Leute in meinem Alter sehen da schon …. Na lassen wir das. 
Nein, ich würde meine Intelligenz nicht für Schönheit eintauschen. Vor 25 Jahren hätte ich die Frage noch mit ja beantwortet. Aber da hätte wohl auch eher der Neid aus mir die Frage so beantwortet. Ich hatte damals eine Freundin die sah wirklich sensationell, um mal bei Nics Wortwahl zu bleiben, aus. Aber leider war sie auch nicht die Schlauste unter uns Mädels. Die Jungs standen Reihenweise bei ihr Schlange. Sie hätte jeden haben können. Und das ruft natürlich auch Neider hervor. Auch in mir nagte  der Neid  immer wieder. Und zwar immer dann wenn mich ein Junge ansprach und am Ende über mich versuchte an meine Freundin ranzukommen. Irgendwann habe ich das Spiel nicht mehr mitgemacht und die Typen abblitzen lassen.  
Nein, ich würde meine Intelligenz nicht gegen Schönheit eintauschen. Dazu bin ich zu schlau. Wer mich nicht so nimmt wie ich bin hat eben Pech gehabt.  

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?
Letztes Jahr im Frühjahr. Damals habe ich noch für die Uni-Klinik gearbeitet. Ich war gerade auf dem Weg von einer Station zur anderen und musste über einen gläsernen Flur. Die Silhouette der Unigebäude war schwarz. Der Himmel dahinter in ein tiefes orange getaucht. Ich liebe diese Farbe. Deshalb fiel mir das ganze auf. Und ein Meer von schwarzen Vögeln umkreise die Gebäude und die Bäume. Es sah traumhaft schön und ein wenig unheimlich aus. 
Schade das ich kein Foto davon gemacht habe. Aber ich gehöre noch zu den Leute die nicht notorisch mit ihrem Mobiltelefon verwachsen sind. Das lag in meiner Handtasche im Schrank. 
3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? 
Na das weiß ich noch ganz genau. Mein 40. war es.
Wir haben damals ein paar Tage Urlaub in unserem geliebeten Bücherhotel (das 1. Bücherhotel Deutschlands) gemacht. 
Conny, die Hotelbesitzerin, hatte uns damals in einem der Nebengebäude unter gebracht. So das meine Familie und ich eine ganze Etage für uns hatten. Ich bin ja eine bekennende Frühaufsteherin. Und während alle andere schliefen stand ich schon auf und schlich mich aus dem Haus um Fotos zu machen. Allerdings musste ich erst noch über einen Berg von 40 Luftballons klettern. Macht das mal und dabei keinen Krach. 
Nach meiner morgentlichen Safari traf ich dann auf die Langschläfer. Wir gingen dann erst einmal frühstücken. Und anschließend gab es eine Schnitzeljagd. An deren Ende ich dann meine Geburtstagsgeschenke bekam. 
Den Rest des Tages bis der Rest der Bande kam verbummelten wir dann mit Kuchen essen, Tee trinken und lesen. Denn das Highlight des Tages kam erst am Abend. Ich habe für meine Familie eine Krimi total Party geschmießen. Das ist ein Gesellschaftspiel. Jeder von uns war eine Figur in dem Krimi. Vom Kommissar, Verdächtigen, Unverdächtigen bis hin zum Mörder. Ich war übrigens der Mörder. Das hat sich aber mehr so durch Zufall ergeben. 
Conny hatte uns für das Rollenspiel nicht nur eines ihrer Gewölbe zur Verfügung gestellt, Bine ein tolles Menü dafür gekocht und Maxi fantastische Cocktails gemixt. Nein Conny kellnerte den ganzen Abend für uns und Maxi, ihre Tochter, spielte sogar mit. 
Ich fass jetzt einfach mal kurz zusammen. Ich wusste ja das der Herrscher und meine schwesterliche Kronprinzessin schauspielerisches Talent haben. Aber auch der Rest der Band? Das hätte ich nicht gedacht. Wir haben so viel gelacht und improvisiert gespielt das wir oft das Essen und trinken vergessen haben. Die arme Bine musste echt viel Geduld in der Küche mit uns haben. Und hätte Conny uns nicht immer erinnert das wir auch mal essen und trinken müssen und ich nicht immer wieder mal gesagt hätte: Kinners wir müssen in dem Kapitel mal zum Schluss kommen. Dann würden wir wohl heute noch dort sitzen und spielen. 
Ich muss schon sagen das war ein sehr langer Abend. Aber wir sind alle mit einem Glücksgefühl nach Hause und ins Bett gegangen. Das habe ich in der Form nicht noch mal so erlebt.   

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?
Also diese Frage war für mich eine Nuss über die ich erst einmal eine Weile nachdenken musste. 
Wenn ich ehrlich bin gibt es so etwas bei mir nur sehr selten, das ich bei der ersten Begegnung entscheide ob mir jemand sympathisch ist oder nicht. Das gab es bis jetzt nur zwei Mal in meinem Leben. Das eine war die Regierung meiner schwesterlichen Kronprinzessin. Den mochte ich sofort und das andere ist meine liebe Freundin Gritchen. Da hat die Chemie auch gleich gestimmt. Liegt wahrscheinlich daran das wir beide im Oktober Geburtstag haben. 
Heute bin ich immer erst einmal auf der neutralen Ebene und entscheide erst nach der dritten oder vierteln Begegnung ob ich jemanden mag oder nicht. Ich hatte früher nämlich die Macke die Leute beim ersten Treffen hinterher immer doof oder arrogant zu finden. Und schlussendlich waren das am Ende dann immer meine besten Freunde. 
Ich kann diese Frage also ehrlich gesagt so gar nicht beantworten. 

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?
An so einem Tag hilft bei mir ehrlich gesagt gar nichts. Dann grübel ich eh nur herum. Tottere vor mich hin bis Cera oder Blacky mauzend vor mir stehen. So nach dem Motto: Mensch Dosenöffnermama. Hetzt ist es aber mal genug.
An so einem Tag lässt man mich am besten in Ruhe. Spricht man mich nicht an. 
Meistens greife ich im Laufe der Zeit dann zur Stricknadel, Schneiderschere, Filznadel oder Stift und mache dann was kreatives. Komischerweise bin ich an sollchen Tagen dann am kreativsten. 
Na da haben wir doch die Antwort. Ich mache irgendwas kreatives. 
Mein Fazit für heute. Für mein Alter sehe ich immer noch gut aus und würde für ein noch besseres Aussehen meine Intelligenz nicht eintauschen. Ich würde immer wieder an meinem Geburtstag auf Mörderjagd im Bücherhotel gehen und mir auch einen Sonnenaufgang ansehen, wenn ich Zeit habe. . Neuen Leuten gegenüber bin ich immer erst mal skeptisch. Und an schlechten Tagen lasst mich einfach in Ruhe oder gebt mir was zum stricken oder nähen.
Und wie würden Eure Antworten aussehen?

Ich verabschiede mich jetzt ins Wochenende das ich in Hamburg bei der Kronprinzessin verbringe. 

2 Comments »