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Mein Leben mit Herr Fuchsberger & Miss la Diva: Der Einzug

Inzwischen sind alle Anschaffung getätig. Der Tag an dem der neue Mitbewohner/ Familienmitglied einzieht ist da.

Es kann also los gehen. Bevor ihr das Tier abholt sollte aber alles vorbereitet und eingerichtet sein. Nichts ist schlimmer als Unruhe, weil irgend was noch nicht steht.

Checkliste für den Einzugstag:

Das Katzenklo ist vorbereitet und steht an dem Ort wo es hingehört.

Der Kratzbaum ist aufgebaut und die Kratzwände angebracht.

Die Futterstation eingerichtet und gefüllt.

Körbchen und Co, soweit gekauft stehen bereit.

Die Türen zu den Räumen die Tabu sind zu.

Katzennetz so weit vorhanden bzw benötigt angebracht.

Besuch an diesem Tag verboten.

Die Transporttasche steht bereit.

Geld für die Bezahlung liegt bereit.

 

Jetzt kann es los gehen.

Da ich Blacky aus dem Tierheim geholt habe erzähle ich das ganze jetzt mal aus der Sicht wie ich es erlebt habe.

Eine Katzen zu holen oder aufzunehmen ist anders als ein Hund, denn in dem Fall gilt die Katze adoptiert den Menschen und nicht umgekehrt. Solltet ihr euch also in ein Tier verliebt haben und dieses lehnt euch ab. Lasst es sein. Katzen kann man nicht zu ihrem Glück zwingen. Entweder sie wollen einen haben oder nicht. Ein vielleicht gibt es nicht.

Findet ihr an dem Tag im Tierheim kein Tier, dann fahrt ohne nach hause und nehmt nicht irgendeines mit. Das ihr vielleicht am Ende zurück bringt, weil ihr nicht damit klar kommt.

Ich wäre an dem Tag auch fast ohne Katze nach hause gefahren. Doch mein Weg führte noch einmal zum ersten Zimmer das wir besichtigt haben und da saß auf der Fensterbank in einem Körbchen Blacky Fuchsberger. Er ließ sich sofort von mir streicheln und auf den Arm nehmen. Da war klar das ist er. Ihr spürt schon ob es das richtige Tierchen ist wenn ihr es seht und berührt.

 

Falco und Blacky.

 

Die Adoption hat also statt gefunden. Die Papiere und Belehrungen sind durch und es geht ab nach hause.  Zuhause angekommen solltet ihr das Tier bloß nicht gleich im Flur aus der Transportkiste lassen, denn dann sind Probleme vorprogrammiert. Eine Freundin  von mir hat das gemacht. Und ihr Kater hat ihr nicht nur gleich den Boden vollgespuckt sondern auch nicht sein Klo gefunden und in die Ecken gepullert.

So ein Umzug bedeutet für Tier genauso Streß wie für alle anderen auch. Stellt euch vor. Ihr würdet plötzlich in  eine Tasche gesteckt werden und an einem anderen Ort raus gelassen ohne zu wissen wieso, weshalb, warum und wo ihr jetzt hier seit.

 

Regel Nr 1. 

Bringt die Katze an den Ort wo ihr Klo ist. Setzt sie in das Klo und verlasst den Raum und schließt für eine halbe Stunde die  Tür.  Jetzt können sich alle erst einmal akklimatisieren. Der neue Mitbewohner weiß dann auf jeden Fall schon mal wo sein Klo ist. 

Nach einen halben Stunde  öffnet die Tür zum Klo- Zimmer. Und weil der Mensch ja neugierig ist schaut ruhig nach dem neuen Familienmitglied. Redet beruhigend mit ihm. Katzen spüren schon wann Gefahr droht.  Lasst sie aber ansonsten in Ruhe.

Im Schnitt bleibt die Katze erst einmal dort vor Ort, weil sie sich im Moment dort erst einmal sicher fühlt. Blacky und Cera haben sich beide hinter der Waschmaschine versteckt.  Ich weiß noch das ich bei Blacky in Panik ausgebrochen bin, weil ich dachte das er nicht mehr dort herauskommen würde.  Das ist natürlich  Quatsch, aber ich nenne das ganze auch Mutterinstinkt und habe eben so regagiert.

 

Irgendwann kommt die Katze, weil sie ja von Haus aus neugierig ist, doch aus dem Zimmer und schaut sich um.  Doch da alles neu und fremd für sie ist wird sie  bei jedem neuen Geräusch mit Flucht reagieren und sich sofort ein Versteck suchen. Im Schnitt sind das unter dem Sofa,  Sessel oder Tisch.

 

 

Regel Nr. 2

Lasst ihr ihren Zufluchtsort. Die ersten Nächte und vielleicht auch Tage wird sie dort verbringen, weil sie sich dort sicher füllt. Cera hat  2 Wochen unter dem Sessel oder Bett gewohnt. Dort hat sie geschlafen, beobachtet  und gefressen. 

Irgendwann kommt das Tierchen schon von ganz alleine hervor. Und zwar dann wenn es sich sicher füllt. 

 

Das erste Foto von dem kleinen Blacky Fuchsberger.

Und dann stellt sich am ersten Tag noch die Frage. Fressen. Auf Grund der Streßsituation wird die Katze wahrscheinlich am ersten Tag nicht fressen oder saufen. Keine Panik. Sie verhungert nicht gleicht. Auch wenn sie in den ersten Tagen wenig bis gar nichts frisst. Das kann an der neuen Umgebung oder auch an der  Futterumstellung  liegen.  Damit ihr euch aber auch selber gut füllt …

 

Regel Nr. 3

Stellt einfach nachts, bevor ihr schlafen geht das Futter vor oder in das Versteck. Im Schnitt frisst der neue Mitbewohner dann doch. 

Bei Cera war das auch so, wenn ich morgens und abends die Futterschalen unter dem Sofa hervor geholt habe waren die immer leer gefressen.

 

Und eine letzte Regel für den ersten Tag gilt noch.

 

Regel Nr. 4

Lasst euren neuen Mitbewohner einfach die ersten 24 Stunden in Ruhe. So kann das neue Familienmitglied selbst entscheiden wann und wo es auftaucht und eure Nähe sucht.

 

Glaubt mir die ersten Wochen werden werden noch spannend genug sein. Doch davon erzähle ich das nächste mal.