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Urlaub: Harry Potter trifft Weihnachten oder der etwas andere Wochenendtrip

Wer uns auf Instagram folgt, weiß das wir letztes Wochenende in Babelsberg bei der Harry Potter Exhibition * waren. Dieser Trip war schon seit längerem geplant und auch die Karten dafür gebucht. Und eigentlich war das ganze auch nur als Eintagesausflug zwischen Rostock und Babelsberg geplant. Doch manchmal kommt eben alles anders als geplant. 

Dieses Wochenende war ursprünglich als Familienausflug geplant. Die Kronprinzessin wollte nach Rostock kommen und wir wollten von dort aus mit der Bahn nach Potsdam fahren. Doch leider machte uns das Unternehmen Zukunft mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Mit einer von ihr typischen Baustellen auf der Strecke. Jetzt wird der eine oder anders sagen ist doch kein Drama. In dem Fall schon, denn die Karten für die Ausstellung waren an eine feste Uhrzeit gebunden. Und wer zu spät kommt den bestraft halt das Leben oder in dem Fall der nicht mehr Einlass.

 

Also mussten wir umdisponieren und fuhren Freitag zu zweit nach Hamburg zur Kronprinzessin. Denn einer musste Zuhause bleiben und die drei Dachhasen hütten. Und so wurde aus dem Familienausflug ein Mädelswochenende zwischen der Kronprinzessin,  der Königinmutter und mir.

 

Die Nacht zum Samstag war dementsprechend kurz. Späte Ankunft, essen, quatschen und eben die Aufregung ob am nächsten Tag auch alles klappt raubte uns den Schlaf.

Übermüdet ging es also am nächsten Morgen los. Die Fahrt nach Berlin und weiter nach Babelsberg klappte reibungslos.  Leider waren wir auch eine Stunde zu früh da. Und es war sagen wir mal sehr kalt. Wir holten uns Kakao und beobachten dann all die anderen Harry Potter Fans. Es war schon sehr lustig. Und interessanterweise waren sehr viel Slytherins dort.

 

Eine Viertelstunde vorher stellen wir uns dann an und wurden kurze Zeit später eingelassen. Nachdem wir unsere Jacken und Taschen weggebracht hatten konnte es los gehen. Von wegen.

Zuerst musste man an einer Greebox vorbei wo man mit Zauberstäben in der Hand fotografiert wird. Dabei kann man den Zauberstab wählen. Die Königinmutter nahm Herime, die Kronprinzessin den Elderstab und ich Sirus Black. Das Foto mit einem Wunschhintergrund kann man dann am Ende der Ausstellung ausgedrucken lassen oder Digital als Code kaufen.

Nach der Fotoeinlage steht man erst einmal wieder in der Schlange. Die einen schon mal an Kostümen von „Harry Potter und das verwunschene Kind“ vorbei führt. Quasi indirekte Werbung für Hamburg 2020. Irgendwann steht man dann als Gruppe vor einer großen Tür. Hier werden die üblichen Geschichten von wegen fotografieren ohne Blitz, Dinge nicht berühren erzählt. Alles schön verpackt in die Welt von Harry Potter. Dann endlich öffnet sich die Tür und man steht in einem dunklen Raum mit riesigen Bilderrahmen. Im Schnelldurchlauf gibt es noch einmal wichtige Bilder aus allen Filmen. Anschließend öffnet sich eine Wand und eine Kulisse der großen Halle und der sprechende Hut erscheinen. Drei Kinder werden ausgewählt und dürfen den Hut aufsetzten und werden den Häusern zugeteilt. Danach öffnet sich wie von Zauberhand eine schwarze Wand und man steht vor dem Hogwartsexpress. Jetzt geht es richtig los.

Auf Grund der vielen Menschen hatte man, auf dem engen Raum bezogen, wirklich das Gefühl am Gleis 9 3/4 zu stehen.  So bald man dann den “ Bahnhof“ verlassen hatte geht es  nun wirklich in der Ausstellung. Im Grunde wusste ich gar nicht wo ich zuerst hinschauen sollte. Überall gab es interessante Sachen zu sehen. Das Turmzimmer mit den Betten von Harry und  Ron. Die weit aus kleiner sind als gedacht.  Kleidungsstücke von Hermine. Gilderoys Portrait und seine Bücher plus Fotos. Die Kleidung der Lehrer und ihre Räumlichkeiten.  Herausziehbare Alraunen. Die Festagskleider, den Kopf vom ungarischen Hornschwanz, Hagrids Hütte, die große Halle, die Süßigkeiten aus Hogsmedes und noch so viel mehr. Ich kann hier gar nicht alles aufführen. Das sprengt den Rahmen. Alles ist wunderbar in deutsch und englisch beschriftet auf einer Buchseite.

Zum Schluß werden noch die Kostüme aus den Fantastischen Tierwesen gezeigt. Danach endet die Ausstellung und man steht im Souvenirshop. Hier kann man unter anderem sich noch mal im Kostüm fotografieren lassen a la : Kennen Sie diesen Zauberer.

Der Shop ist wirklich groß. Und es gibt nichts was das Zauberer Herz nicht begehren würde. Allerdings sollte man eine dicke Brieftasche habe. Gerade mit Kindern. Zauberstäben für 40 Euro,  ein Schokofrosch für 12 Euro,  die Karte des Rumtreibers für 30 oder ein simpler Button für 8 Euro  sind doch schon stolze Preise. Da ist das Taschengeld schnell mal ausgegeben bzw die Portokasse leer.

 

Wir haben nur unser Foto gekauft. Das reicht als Erinnerung.

 

Nach der Ausstellung ging es dann zurück nach Berlin Zoologischer Garten, denn inzwischen trieb uns auch der Hunger um. Allerdings war es gar nicht so einfach ein nettes kleines Cafe zu finden. Überall gab es Imbissbuden, die berühmten Fastfoodketten. Wir wollten weder das eine noch das andere. Nach so viel lauferei wollte wir einfach nur noch irgendwo ruhig sitzen und was vernünftiges essen.

 

Während wir so durch die Straßen liefen viel mein Blick auf einen Laden den wir alle drei sehr Lieben. Käthe Wohlfahrt*. Das Paradies für Weihnachtsverrückte. Ja auch ich als Grinch mag diesen Laden. Als ich die Kronprinzessin darauf hinwies gab es kein halten mehr. Der Hunger war vergessen und wir gingen shoppen. Ehrlich gesagt haben wir uns doch zurück gehalten. Ich hatte schließlich letztes Jahr gerade ausgemistet.  Aber ohne was sind dann doch nicht aus dem Laden raus.

 

Danach gingen wir dann wieder auf Nahrungssuche und wurden endlich fündig. Ein süßes kleines ruhiges Cafe mit selbgebacken Kuchen, Quiche und Suppen. Perfekt für uns. Dass Personal super freundlich. Der Laden heißt übrigens BagCo*. Falls ihr mal in Charlottenburg seit.

Danach ging es dann endlich Richtung Hamburg zurück.  Müde und voller Eindrücke endete der Tag mit Pizza essen daheim bei der Kronprinzessin.

 

 

Mein Fazit:

Die Ausstellung war toll. Leider sind einfach zu viele Menschen dort und man hat das Gefühl nur so durch die Ausstellung geschoben zu werden, weil draußen schon die nächsten warten.

Der Eintritt ist mit nicht ganz 21 Euro bezahlbar. Ohne Anreise. Und geht für mich auch in Ordnung.

Geschenke und Mitbrinksel sind einfach zu teuer. Man sollte also entweder sparen oder sich einfach gut überlegen was man kaufen möchte.

Würde ich die Ausstellung noch mal besuchen. Ja, aber dann ohne Kamera um sie mehr genießen zu können. Soweit das bei den Menschenmassen möglich ist.

 

Berlin ist auch mal wieder eine Reise wert und sei es nur für einen Kurzurlaub.

 

Wir drei fanden unser Mädelswochenende toll. Auch wenn wir auf den Fotos recht fertig aussehen. Der Spaßfaktor war wirklich sehr hoch.

 

Habt einen schönen Freitag

 

 

* Dieser Beitrag enthält indirekt Werbung. Diese ist ohne Auftrag. Alles oben genannte ist meine persönliche Meinung.

 

Freutag Froh und Kreativ