ArtNight – Wenn Mutter und Tochter on Tour sind oder Muttertag mal anders

Es ist mal wieder so weit. Muttertag, Vatertag, Kindertag und wie sie alle heißen stehen vor der Tür. Und wie alle Jahre wieder kommt der Spruch: Was schenken wir?

Ich hasse diese Tage. Warum muss man Vater oder Mutter eigentlich an diesem Tag ehren? Wer hat das so festgelegt? Ist nicht jeden Tag Mutter-Vater-Kindertag? Ich finde schon. Und deshalb haben wir dieses Jahr alles anders gemacht.

Ja, klar es gab zum Muttertag auch ein Geschenk. Aber eben nicht das obligatorische Frühstückblumenstraußkuchengutscheinding.

Dieses Jahr haben wir den Muttertag schon in den April gepackt und es war meine Aufgabe Muttern zu „bespaßen“.

Das kommt dabei raus wenn Muttern fotografiert. Ich bin nicht wirklich so dick. 😊

Ich wollte mal was ganz anderes machen. Nicht die oben genannten Dinge. Doch was schenkt man jemand der alles hat?  ZOO Besuch hatten wir schon. Picknick auch. Wellnessgutschein liegt immer noch im Schrank.  Also musste es etwas sein das wir möglichst zeitnahe umsetzen. Und während ich so durchs dieses Internetz surfte stieß ich auf ArtNight.*

 

Was ArtNight ist könnt ihr ihr noch mal genau nach lesen. Mit meinen eigenen Worten: ArtNight ist eine kleine feine Veranstellung rund ums malen und zeichnen zu einem bestimmten Thema.  Alles in einer gemütlichen Runde bei einem Gläschen Wein, Kaffee oder was ihr sonst gerne trinkt.

Ihr müsst nicht zeichnen können oder Ahnung von der Farblehre haben. Wichtig ist nur das ihr Spaß an Farben und zeichnen habt.  Und ganz wichtig schaltet den Kopf aus. Beim zeichnen muss man nicht denken oder nachdenken.

Mitbringen müsst ihr nur Spaß und gute Laune. Den Ehrgeiz ein  Picasso zu werden oder das perfekte Bild zu malen lasst ihr am besten auch zu Hause.

Ihr bekommt alles was ihr braucht, Farbe, Leinwand,  Pinsel, Wasser und Schürze,  zur Verfügung gestellt.

Wir hatten uns für das Motiv Skyline Rostock entschieden. Ein Bild im Aquarellstil.  Der Kurs geht ca.zwei Stunden. Ihr erhaltet  Unterstützung von dem jeweiligen Künstler. In unserem Fall waren das Anne und Christian.  Die beiden erklären Schritt für Schritt , von der Vorzeichnung bis zum letzten Feinschlief,  und helfen euch, natürlich nur beratend, beim zeichnen, denn malen sollt ihr das ganze schließlich selbst.

Zwischenzeit dürft ihr natürlich auch aufstehen und schauen was die anderen so malen. Und natürlich findet man das Bild vom Nachbar immer besser. Was wir uns in unserer Runde auch immer gegenseitig versichert haben. Schlussendlich ist jedes Bild schön und einzigartig.

 

Ich habe schon immer gern gemalt, wenn auch lieber in schwarz weiß und mit Kohle oder Grafit. Aber ich hatte den Nachmittag wirklich meinen Spaß . Auch wenn ich zeitweise nicht zufrieden war. Aber das ist normal wenn ich zum Stift und Pinsel greife. Doch bei dieser Veranstaltung bekommt man ja professionell  Hilfe. Und jeder interpretiert ja das Motiv auch ganz anders.

Wie unterschiedlich das schon sein kann habe ich bei meiner Mutter und mir gesehen. Sie hat sich sehr stark unter Druck gesetzt. Was wohl auch öfter bei diesen Veranstaltungen vorkommt. Mit der Einstellung: Ich kann nicht zeichnen oder ich schaffe das nicht sollte man einfach nicht rangehen. Dann kann das auch nichts werden.

Ich dagegen habe einfach drauf los gemalt ohne Nachzudenken.   Zeichnen ist und bleibt bei mir ein Entspannungsmittel. Genauso soll es auch bleiben.

Meine persönliche Meinung.

Würde ich ArtNight weiter empfehlen? Ja. Ich hatte richtig viel Spaß. Anne und Christian haben allen Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sie haben jedem das Gefühl gegeben das sein Bild schön ist.

Ich persönlich fand es auch sehr spannend wie unterschiedlich das gleiche Motiv ausfallen kann.

Ich habe schon viel zu lange nicht mehr gezeichnet und ich werde mal schauen das ich mein Malzeug wieder aus dem Schrank hole.  Im übrigen kam ich mir wie in der Schule, beim Kunstunterricht, vor.  Da musste ich auch immer den anderen helfen. So war es bei der Königinmutter diesmal auch. Sie hat quasi mit meiner Hilfe gemogelt. Aber am Ende hat ihr das ganze dann doch Spaß gemacht.

Doch zwei Dinge sind mir wieder aufgefallen.Erstens.  Das ich immer noch den  Kopf ausschalte wenn ich zeichne. Das war früher schon so. Und zweitens das ich ohne groß nachzudenken drauf los zeichne. Das mir mein Bild in der Mitte der Zeit gar nicht gefällt. Ich aber immer weiter daran herum schraube bis ich am Ende dann doch zufrieden bin.

Und ich werde wohl auf immer und ewig eine Schwarzweißmalerin bleiben.

Manche Dinge ändern sich eben nie. Habt ein schönes Wochenende ob mit oder ohne eure Mutter .

 

 

*Dieser Beitrag enthält Werbung für ArtNight und ist ohne Auftrag. Er  spiegelt legentlich meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder.

Froh&Kreativ, Creativ LoversSamstagsplausch und Sonntagsglück

Verfasst von

Teetrinkerin, Selber- mach- Mädchen, Pflegemama von Herrn Fuchsberger & Miss la Diva, Frühaufsteherin und Vintagefan