Von Pinsel, Farben, Leinwand und einem Geschenk für Mittweihnachen

Im Frühjahr haben wir, die Kronprinzessin und ich, der Königinmutter ja einen Malkurs zum Muttertag geschenkt.

Ich gebe zu ganz uneigennützig war das ganze ja nicht. Schon früher habe ich gern zu Stift und Papier gegriffen. Auch wenn meine ersten Ergüsse die reinsten Katastrophen waren. Meine Kindergärterin bescheinigte mir so gar das ich talentfrei wäre.

Ja, und auch meine Note im Kunstunterricht in der ersten Klasse Halbjahres Zeugnis war nicht berauschend. Da stand eine vier. Wobei die schlechteste Note bei uns eine fünf war.

Ich weiß nicht genau wann sich der Schalter in Sachen Kunstunterricht und speziell malen genau umgelegt hat. Fakt ist das ich am Ende der ersten Klasse eine zwei in dem Fach hatte. Aber wirklich interessiert habe ich mich da immer noch nicht für’s zeichnen und malen.

Ich glaube ich war elf als ich anfing meine ersten Schneiderpuppen und die damit verbundene Mode malte. Stundenlang konnte ich mich mit Stift und Papier beschäftigen. Und ich muss mich wohl auch verbessert haben, denn ich hatte am Ende meiner Schulzeit eine eins in dem Fach.

Mit siebzehn wurde die Malerei eine Art Therapie. Nach einer sehr schweren Hirnhautentzündung half mir die Malerei wieder zurück ins Leben.

Irgendwann hörte ich dann wieder auf damit, weil mein damaliger Freund das doof fand. Nachdem wir uns getrennt hatten traf ich einen andere Person die mich wieder zu malen brachte. Und ich hatte wieder Spaß daran.

Wie viele Dinge war das aber auch wieder nur eine Phase. Doch diese Phase scheint mich immer wieder einzuholen. Und jetzt ist es mal wieder soweit. Ich habe zu Papier oder in dem Fall zur Leinwand und Farbe gegriffen.

Eigentlich bin ich ja eher eine schwarz weiß Malerin. Das liegt mir mehr. Aber ich liebe halt auch Farben.

Eines meiner ersten Bilder in diesem Jahr war das Gutshotel in Groß Breesen. Auf die Idee es zu malen kam ich als ich das Bild meiner Oma betrachtete. Ihr Haus habe ich gefüllte hundert Mal gemalt.

Das Bild habe ich dann zu Mittweihnachten als Geschenk mitgenommen.

Ich weiß das meine Bilder nicht perfekt sind. Dazu bin ich auch zu sehr aus der Übung. Aber mir geht es auch mehr um den Spaß. Und den habe ich im Moment echt dabei.

Creadienstag, HoT, DvD, Froh & Kreativ, Creativ Lovers

5 Kommentare zu „Von Pinsel, Farben, Leinwand und einem Geschenk für Mittweihnachen

  1. Hej Sanni,
    Ich finde deine bilder prima – Kunst liegt doch immer im Auge desBetrachters, oder?
    DAS wichtigste ist doch der spass, den man dabei hat…und mein hogwarts bild ist einfach nur toll geworden! Mach einfach weiter so! Ganz lg aus Dänemark, ulrike :-)

  2. Ich hab im Blogtitel nur Mittweihnachten gelesen und schwupps war ich hier! ;) Ich hab es ja nicht so mit Malerei, eher mit der Fotografie, aber ich bin immer wieder begeistert, wenn Kunst Menschen heilt, egal welche Art von Kunst. Das Bild gefällt mir sehr, vor allem da ja irgendwie auch ein bisschen Geschichte dran hängt, da hat sich die Oma sicher sehr gefreut. Und Menschen die Mittweihnachten ein wenig zelebrieren, sind mir von Grund auf sympatisch! Liebe Grüße, Michéle

  3. Perfektion liegt im Auge des Betrachters. Ich finde dein Bild wunderschön. Es wirkt so freundlich und hell, genau wie hier das Kreativsofa.
    Genieß die sommerlichen Temperaturen so gut es geht!
    Pamela

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