Mein Leben mit Herr Fuchsberger und Miss la Diva: Wenn die Menschen Weihnachten feiern. Das etwas andere Interview

Ein Beitrag aus der Sicht zweier Katzen. Autoren dieses Beitrags Blacky Fuchsberger und Cera la Diva.

Die Couchbesetzer Autoren

Herr Fuchsberger, Bombaymix Kater aus dem Tierheim ohne Vorgeschichte, 6 Jahre alt . Kam mit 5 Monaten hier an.

Miss la Diva, Britischkurzhaarmix, Traumatier vom Katzenschutzbund, ca 4 Jahre alt. Wurde zum sterben, halbverhungert auf der Stadtautobahn ausgesetzt. Zog vor zwei Jahren hier ein.

Außerdem noch dabei: Sanni, Betreiberin des Kreativsofa und Mama der Couchbesetzer

Das große Couchbesetzer Interview. Was die beiden von Weihnachten halten. Ein Weihnachtenspezial

SANNI: Hallo ihr zwei stellt euch doch mal kurz und dann erzählt doch mal aus euer Sicht wie ihr Weihnachten seht.

BLACKY: Mein Name ist Herr Fuchsberger. Blacky Fuchsberger. Meines Zeichen Hauskater seit nun mehr fast sechs Jahren im Schlösschen. Bei mir meine Adoptivschwester Cera la Diva. Ihres Zeichen Prinzessin auf der Erbse oder auch Dickkopf.

CERA: HEEE, das stimmt doch gar nicht. Ich weiß nur ganz genau was ich will. Oder besser gesagt was ich nicht will.

BLACKY: Sag ich doch eine dickköpfig Prinzessin.

CERA: Also das diskutieren wir jetzt aus. Wer versucht mich denn immer …

SANNI: Also eigentlich wollte ich mich ja aus diesem Beitrag raushalten. Aber wenn das so ist, dann muss ich einschreiten. Ich dachte ihr wolltet etwas über Weihnachten erzählen.

BLACKY: Richtig. Das wollten wir.

CERA: Und das werden wir auch.

SANNI: Na fein, dann fangt mal an. Worum geht es es denn genau?

CERA: Um Weihnachten mit uns. Also uns Katzen.

BLACKY: Nicht nur Katzen. Alle Tiere. Das was wir zu sagen haben gilt für alle Tiere.

CERA: Richtig. Für alle Tiere. Es geht darum wie wir Weihnachten empfinden. Also aus unser Sicht. Ihr Menschen findet es ja ganz toll. Ich aber nicht so.

SANNI: Und was stört dich so?

CERA: Irgendwie ist alles anders. Die Menschen räumen zum Großteil unser Revier um. Überall glitzert und blinkt es. Es duftet zum Teil anders. Und all das verführerische Spielzeug das wir am Ende nicht benutzen dürfen.

BLACKY: Das auch viel zu schnell kaputt geht. Und am Ende schimpfen die Menschen auch noch mit uns. Warum geben Sie uns auch so zerbrechlich Spielsachen? Wenn wir am Ende nicht damit spielen dürfen?

SANNI: Ihr redet von der Weihnachtsdeko. Richtig? Nun das ist kein Katzenspielzeug. Damit verschönern die Menschen zu Weihnachten ihre Wohnungen. Das ist Tradition. Und es ist nicht zum Spielen gedacht. Ihr müsst zugeben, das ich viele Sachen wegen euch beiden abgeschafft oder verändert habe. Ihr seit beide sehr neugierig und spielt auch mal gerne mit Sachen die nicht für euch bestimmt sind.

CERA: Ich hatte bis vor zwei Jahren noch nicht mal Spielzeug. Außer Blätter und Plastiktüten.

SANNI: Ja, das weiß ich. Und deshalb liebst du auch alles zum Spielen. Aber an Glaskugeln und Porzellan kannst du dich verletzten. Deshalb gibt es hier viel Holz, Plastikkugeln , Papefigurchen und Papierdekomittel. Vor allem für den Weihnachtsbaum.

BLACKY: Ich mag den Baum.

SANNI: Das ist mir klar.

BLACKY: Vor allem die unteren Äste. Da kann man so herrlich drin schlafen. Und ich mag die Schneeflocken

CERA: Ich liege lieber hinten unter dem Baum. Da sind auch die schönen großen Kugeln.

SANNI: Herr Fuchsberger das du den Baum magst, weiß ich seit deinem ersten Weihnachten. Du wolltest da gar nicht wieder raus. Einer der Gründe warum ich den Baum grundsätzlich am Bücherregal festbinde. Ich weiß, so wild wie ihr beiden auch sein könnt, den Baum hochklettern oder anspringen würdet ihr nicht. Das habe ich euch gleich klar gemacht. Nur das mit den Schneeflocken hast du nicht verstanden. Das sind keine Mäuse.

BLACKY: Nicht?

SANNI: Nein, das ist kein Spielzeug.

BLACKY: Schade. Aber ich probiere es trotzdem.

SANNI: Das war mir klar. Miss la Diva. Mir ist schon klar warum du gerne unter dem Baum liegst. Du kannst dich dort super verstecken und gleichzeitig alles beobachten. Sogar die Haustür.

CERA: Man kann ja nie wissen wer vorbei kommt.

BLACKY: Vorbei kommt ist ein gutes Stichwort. Warum kommen so viele Menschen an Weihnachten vorbei? Und warum sind die so laut? Und warum kommt immer so ein lauter Krach aus der schwarzen Box.

CERA: Jedenfalls ist das keine Katzenmusik. Und ich mag den Besuch auch nicht. Menschen sind immer so furchtbar laut.

BLACKY: Vor allem wenn sie als Horde auftreten.

SANNI: Stimmt wir Menschen können ganz schön rücksichtslos sein, wenn es um unsere Bedürfnisse geht und wir vergessen euch Tiere dann ganz schnell. Hier bei uns läuft das anders ab. Hier werden Freunde nur in kleinen Gruppen eingeladen bzw wir treffen uns auch mal außer Haus. Cera hat ja immer noch Angst vor fast allen Menschen. Es gibt nur ganz wenige denen sie vertraut.

CERA: Deshalb bin ich ja so froh das Herr Fuchsberger und ich in das andere Zimmer gehen können wenn die fremden Zweibeiner kommen. Ich mag sie nicht. Vielleicht tun die mir ja doch was an.

BLACKY: Ich mag einfach ihre lauten Stimmen nicht. Ich empfinde das als vielfach lauter. Schließlich ist mein Gehör ja auch viel feiner.

SANNI: Ja so sind wir Menschen wir müssen uns immer in den Vordergrund spielen und das geht nur über die Stimme. Deshalb lehne ich die Tür zu eurem Fluchtzimmer immer an. Es schützt doch ein bisschen euere Privatsphäre und ihr könnt trotzdem vorbei kommen wenn ihr wollt. Im übrigen der schwarze Kasten spielt Weihnachtsmusik. Bei mir dudelt sie ja nicht oft, denn ich werde ja auf Arbeit damit schon berieselt.

SANNI: Sagt mal gibt es was was euch an Weihnachten auch gefällt?

BLACKY UND CERA: Der Weihnachtsbaum , Adventskalender

BLACKY: Das Tannengrün draußen auf Gartonin

CERA: Die bunten Bänder vom Kalender

BLACKY: Die Kartons zun verstecken

BLACKY UND CERA: Die Leckerlis und das Weihnachtsmenü.

SANNI: Schon klar, ich habe es verstanden. Der Baum als Versteck, der Inhalt von euren Adventskalender, die Weihnachtskisten als Schlafplatz.

CERA: Am schönsten ist es wenn Weihnachten wieder vorbei ist.

BLACKY: Dann herrscht wieder Ordnung und Ruhe.

SANNI: Mein Fazit aus diesem Interview. Wir sollten nicht nur unsere eigenen Bedürfnisse an Weihnachten berücksichtigen sondern auch die unserer tierischen Mitbewohner. Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es uns allen gut . Also denkt in der Weihnachtszeit auch mal an eure anderen Mitbewohner die sich nicht so zu Wort melden können.

Dies war für dieses Jahr der letzte Beitrag von Blacky und Cera. Die zwei wünschen schon mal allen frohe Weihnachten und verabschieden sich schon mal in die Weihnachtsferien.

Samstagsplausch und Sonntagsglück

5 Kommentare zu „Mein Leben mit Herr Fuchsberger und Miss la Diva: Wenn die Menschen Weihnachten feiern. Das etwas andere Interview

  1. Total schöne Katzen, ich bin sowas von begeistert.
    Ich freue mich auf meine zwei Pensionsgäste.
    Die zwei BKH Katzen meiner Kinder nach Weihnachten.

    Lieben Gruß Eva

  2. Wie schön, dass die beiden ein so vollkommenes Zuhause gefunden haben. Mir ist unsere Luzie geblieben, die gerade bei mir liegt. Sie brachte vor zwei Nächten ein Mäuschen mit… das immer wieder auftaucht und verschwindet. Ich bringe es nicht übers Herz eine Mausefalle aufzustellen…

    Sternenglanzgrüße von Heidrun

  3. Das war ein sehr interessantes Interview. Die Katzen hier haben viele der gleichen Meinungen. Der Weihnachtsbaum und die Weihnachtsdeko sind für uns Interessant. Wir kauen gerne am Weihnachtsbaum. Wir essen besonders gerne neue spezielle Aromen von Katzenfutter. Wir möchten Katzenminze Spielzeug zu spielen. Wir meiden Besucher auch! Frohe Weihnachten!

    LG Greg, Zeke, Opie, and Scooby 😻😻😻

  4. Hej Sanni,
    das Wort zum Sonntag sozusagen…ähm zum heiligen Abend! Wir haben ja auch unsere menschengeschädigte Hauskatze. Maunz kam mit 4 Monaten zu uns und hat sich entschieden zu bleiben. Mittlerweile ist sie 8 Jahre alt, aber immer noch ängstlich, misstrauisch, immer mit Fluchtgedanken :0) Weihnachten findet sie schön, der (echte!) Baum duftet nach Tanne, das mag sie sehr und er bietet ein sicheres Versteck- hinten unterm Baum. Ab und zu wackelt sie an den Kugeln. Leckerlis frisst sie gar nicht mehr, nur ihr Trockenfutter. Aber bei uns kommt nicht gross Besuch zu Weihnachten, es wird auch nicht laut. Schön, das du den beiden so ein gutes Zuhause gegeben hast, ich weiss auch nicht, was in Menschen fährt die Tiere so schlecht zu behandeln. Ich könnte das gar nicht. Unsere hat wohl als Baby mitanschauen müssen, wie ihre restlichen Geschwister getötet worden sind und ist knapp entkommen. Sie war viel zu kurz bei der mutter und so fehlten ihr ganz wichtige sachen, die man als katze wissen muss. Sie hat sich dann draussen alleine durchgeschlagen und wurde von den anderen Katzen verjagt und verbissen. Ich denke mal, das der Bauer sie getreten und auf den Kopf gehauen hat. Sie hatte einen blutigen Kopf und konnte nicht richtig laufen als sie zu uns kam. Sie hat jetzt noch fürchterliche Angst vor Männern, grossen Füssen und Gummistiefeln. Das sagt mir jedenfalls alles! Der nächste Schreck wird dann Silvester, das ist schlimmer für sie.
    Ein schönes Interview mit deinen beiden Mitbewohnern :0) Hab noch einen schönen 3. Advent und ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0) das paket ist noch zu :0)

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